Yahya Sinwar, der Anführer der Hamas, der Kopf hinter blutrünstigsten Tag gegen jüdisches Leben seit dem Holocaust, ist tot – eliminiert von den Israel Defense Forces mit einem gezielten Schuss in den Kopf.
Auf der Berliner Sonnenallee herrscht Erleichterung, ebenso wie in den Straßen von Gaza. Menschen tragen Palästina-Flaggen, liegen sich in den Armen, jubeln, verteilen Baklava – selbes Bild in vielen anderen Großstädten der westlichen Welt, in London, New York, in Melbourne. Überall Feierstimmung.Haben Sie nichts von gehört? Keine Bilder gesehen? Niemand hat Ihnen freudestrahlend kleine, mit Pistazien gefüllte und in Sirup getränkte Blätterteig-Küchlein angeboten?
Das könnte daran liegen, dass in der arabischen Welt kaum jemand den Tod des Hamas-Führers Sinwar feiert, dass keine Party-Stimmung auf den Straßen herrscht, wie damals am 7. Oktober, als binnen weniger Stunden rund 1200 Menschen wahllos ermordet und weitere 250 als Geisel verschleppt wurden.
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