Ein Plagiatsbericht von Dr. Stefan Weber sorgt für Aufruhr im politischen Deutschland. Von Robert Habeck (Grüne) wird er mit viel nachweislicher Desinformation bekämpft. NIUS berichtete ausführlich und exklusiv über das Gutachten von Weber – und wird in diesem Artikel anhand von acht Beispielen aufzeigen, warum Habecks Quellenarbeit keineswegs eine Lappalie darstellt.
Am Montagmorgen ging der Kanzlerkandidat der Grünen in die Flucht nach vorne: Robert Habeck veröffentlichte eine Stellungnahme per Video auf X, begleitet von einem längeren Tweet. Damit wollte er einem bis dahin noch unveröffentlichten Plagiatsbericht von Dr. Stefan Weber von vornherein den Wind aus den Segeln nehmen. Dieser lag NIUS im Vorfeld exklusiv vor.
Ein in der Bundesrepublik einmaliger Vorgang kam ins Rollen: Zahlreiche Medien mit notorischem Linksdrall nahmen den Grünen-Politiker gegen Vorwürfe in Schutz, die nicht einmal öffentlich waren. Ohne selbst zu recherchieren, übernahmen sie die argumentative Verteidigungstaktik Robert Habecks, die jedoch eine gewaltige Schwäche hatte: Sie basierte auf Falschbehauptungen.
Habeck hatte vollmundig angekündigt, „das Ganze transparent“ zu machen. „Denn ich kenne die Vorwürfe – und konnte sie vorab prüfen lassen“, teilte er auf X mit. In der Tat kannte er die Vorwürfe, aber anders als er der Öffentlichkeit gegenüber suggerierte. NIUS hatte ihn nämlich zuvor mit den vollständigen Vorwürfen konfrontiert, wie folgende E-Mail beweist. Verlinkt ist darin der finale, 188 Seiten umfassende Plagiatsbericht. Der Link war bereits online abrufbar, allerdings nirgends öffentlich gemacht.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










