Grünen-Politiker Lucks: Politische Linke will sich nicht „kritisch“ mit Nähe zu Islamisten auseinandersetzen

vor 7 Monaten

Grünen-Politiker Lucks: Politische Linke will sich nicht „kritisch“ mit Nähe zu Islamisten auseinandersetzen
Bildquelle: Apollo News

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Max Lucks warnte in einem Interview vor linkem Antisemitismus sowie einer gefährlichen Nähe der politischen Linken und dem radikalen Islam. Gegenüber der Welt erklärt der eigentliche Parteilinke, was an der Nähe der beiden Lager so gefährlich ist und was ihn stört.

Auf linke Reaktionen zum Anschlag auf das jüdische Chanukka-Fest am Bondi Beach in Australien erklärte Lucks, dass „zwar Mitgefühl geäußert“ wurde, doch sei auf dieses Mitgefühl „im linken Lager keine selbstkritische Reflexion gefolgt“. Immerhin hatte man noch „im Juni dieses Jahres Demonstrationen in Berlin, auf denen IS-Symbole und -Flaggen gezeigt wurden“. Und selbst nach einem solchen Anschlag haben viele aus dem linken Lager nicht hinterfragt, „mit wem sie eigentlich auf die Straße gehen oder wer zu welchen Demonstrationen aufruft“.

Doch es ist nur „bei Floskeln geblieben“. Besonders bei „Teilen der Linkspartei“ gebe es „keinerlei Bereitschaft, sich kritisch damit auseinanderzusetzen, dass genau solche Akteure auf Demonstrationen mitlaufen, zu denen man selbst aufruft“. Das habe „viel mit politischer Umdeutung“ zu tun, erklärt Lucks. Besonders anhand „des Gaza-Krieges wird versucht, alles über Kolonialismus, antimuslimischen Rassismus oder die Unterdrückung indigener Völker zu erklären“.

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