„Großer Frust“: Mitarbeiter von Karl Lauterbach beklagen internen Umgang

vor mehr als 1 Jahr

„Großer Frust“: Mitarbeiter von Karl Lauterbach beklagen internen Umgang
Bildquelle: Apollo News

Mitarbeiter des Bundesgesundheitsministeriums klagen über eine „miserable Stimmung“ in der Behörde von Karl Lauterbach. Das geht aus einem internen Bericht des Personalrats hervor, der Bild vorliegt. Demnach soll der Gesundheitsminister nach dem Bruch der Koalition nur eine kurze E-Mail an seine Angestellten geschrieben haben. „Sie hätten sich zumindest in dieser Situation eine direkte Ansprache vom Herrn Minister persönlich gewünscht, um den Sinn und Zweck mancher Anforderungen verstehen zu können.“

Die Mitarbeiter sind von Lauterbach enttäuscht: Sie kritisieren die „mangelhafte“ Kommunikation des SPD-Politikers. So heißt es weiter in dem Bericht: „Für viele Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahren unter einer extrem hohen Arbeitsbelastung leiden, ist vor allem diese Art der Kommunikation, verbunden mit einem floskelhaften Dank für gute Arbeit und großes Engagement – einmal mehr – sehr enttäuschend.“

Es ist nicht das erste Mal, dass derartige Stimmen aus der Behörde laut werden. Nachdem im Juli die vollständigen Krisenstabsprotokolle des Robert-Koch-Instituts durchgestochen worden waren, meldete sich ein Insider zu Wort: Das Gesundheitsministerium habe während der Pandemie „heftig“ Druck auf einige Mitarbeiter, insbesondere des RKI, ausgeübt (Apollo News berichtete).

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