Die mittelhessische Stadt Gießen (ca. 90.000 Einwohner, Universitätsstadt) war am 29. November gut 24 Stunden im Ausnahmezustand. Die AfD wollte dort in einer Messehalle eine neue Jugendorganisation gründen. Das gelang ihr mit der „Generation Deutschland“ und zusammen mit rund 800 Versammlungsteilnehmern schließlich trotz extrem erschwerter, rechtsstaatlich nicht vertretbarer Gegenproteste.
Vollmundig waren bereits im Vorfeld 50.000 Protestierer als „Demokratieretter“ gegen den AfD-Jugendkongress angekündigt. Es blieb bei rund 25.000, so die Polizeiangaben. Aber auch dass reichte aus, den Rechtsstaat ad absurdum zu führen sowie die Blindheit von Politik und Altmedien auf dem linken Auge zu beweisen.
Nun ja, da und dort war in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ÖRR) die Rede von kleineren Blockaden, aber sonst sei alles ziemlich friedlich abgelaufen. Bilder zu Straßenblockaden und Schlägereien gegen AfD-Leute und freie Journalisten gab es nicht – schon gar nicht in Nahaufnahme. Dafür gab es impertinent heruntergeleierte, auswendig gelernte Statements von „Demokratierettern“. Und dazu viel weiße Salbe der ÖRR-Frau Susanne Biedenkopf-Kürten (Leiterin des ZDF Landesstudios Hessen): „Sie haben ein Zeichen gesetzt“. Natürlich hat die Tochter des CDU-Urgesteins Kurt Biedenkopf nicht die AfD-Jugend und die verletzten Polizisten, sondern die linken „Demokratieretter“ gemeint. Wird sich ihr Vater in seinem Grab in Dresden jetzt unruhig wälzen?
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










