Work-Life-Balance während der Insolvenzwelle: Gewerkschaften verharren in Realitätsverweigerung

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Work-Life-Balance während der Insolvenzwelle: Gewerkschaften verharren in Realitätsverweigerung
Bildquelle: Tichys Einblick

Der Deutsche Gewerkschaftsbund galt seit Kriegsende als Speerspitze der Arbeitnehmervertretung in Deutschland: Im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen, gerechte Löhne und Aufstiegschancen durch Bildung verdiente sich die Organisation ihre Meriten. Für das deutsche Wirtschaftsmodell der sozialen Marktwirtschaft war sie vielfach ein Segen.

Heute klingt der DGB so: „Der menschengemachte Klimawandel schreitet mit enormer Geschwindigkeit voran und bedroht zunehmend unsere Lebensgrundlage.“ Oder, als weitere Kostprobe von der Homepage der Klimafunktionäre: „Der Klimawandel findet statt.“ Massive ökologische, soziale und ökonomische Folgen drohten – Hunger, Migration und Verteilungskonflikte im globalen Süden zeichneten sich ab. „Eine sozial-ökologische Transformation ist die zwingende Antwort auf die weltweiten Krisen und deshalb unverzichtbar“, meint Stefan Körzell, stellvertretender DGB-Vorsitzender.

Der DGB klammert sich mit Klima-Apokalyptik und Work-Life-Balance-Debatten an eine längst versunkene Zeit, an eine Zeit des Wohlstands, die mit harter Arbeit und einer rationalen Perspektive von Politikern, Funktionären und der Wirtschaftselite auf die tatsächliche Welt errungen wurde.

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