Gauck bei Miosga: Hör mal zu, Alter, jetzt reicht’s!

vor 4 Monaten

Gauck bei Miosga: Hör mal zu, Alter, jetzt reicht’s!
Bildquelle: Tichys Einblick

Wenn Altbundespräsident Joachim Gauck etwas sagt, wird es gern mal abwegig. Was er als Kritik meint, gerät schnell zur Beleidigung – etwa, wenn er Impfgegner als „Bekloppte“ bezeichnete. Und seinen ostdeutschen Landsleuten spricht er regelmäßig pauschal die Demokratiefähigkeit ab.

So auch heute Abend. Die Ossis seien „im Grund genommen altdeutsch“, sagt Gauck. Sie hätten keine 68er-Bewegung gehabt und seien insgesamt anfällig für Populismus. Ihn sorge aber noch mehr, dass die AfD sogar im Westen auf 20 Prozent Zustimmung komme, wo doch „diese Landschaft“ eine viel längere „Demokratiegeschichte“ habe.

Gauck, von dem es heißt, er habe bei den Pfadfindern nicht den Fähnlein Fieselschweif, sondern den Fähnlein Faselschweif erworben, dreht bei Miosga mal wieder voll auf. Appelle hier, Motivation dort. Oder sagen wir: Motivationsversuche. Es sei doch alles nichts, „wenn wir uns selber nicht ertüchtigen“, sagt er, doch was meint er, und wer soll da folgen? Vor nicht allzu langer Zeit verlangte Gauck von den Deutschen noch, für die Ukraine zu frieren oder gefälligst mal auf etwas „Lebensglück und Lebensfreude“ zu verzichten. Dabei kostet er selbst den deutschen Staat mit Pension und Mitarbeiter-Stab weit mehr als alle seine Vorgänger. Schon 2017 waren es mehr als eine Million Euro pro Jahr. Da lässt sich locker aus der Hose pfeifen.

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