Nach einer dramatischen Wende in den Ermittlungen hat die Polizei in Niedersachsen einen 31-jährigen Iraker festgenommen, der im Verdacht steht, eine 16-jährige Jugendliche am Bahnhof Friedland vorsätzlich in den Tod gestoßen zu haben. Das Mädchen war vor rund zwei Wochen von einem einfahrenden Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden. Zuerst hatte Bild über den Fall berichtet.
Ursprünglich hatten die Behörden von einem tragischen Unfall ausgegangen, doch nun sprechen eindeutige Spuren gegen diese These. Die Staatsanwaltschaft Göttingen teilte am Freitag mit, dass an der rechten Schulter der Verstorbenen DNA-Spuren des Beschuldigten gefunden wurden. Diese Entdeckung hat den Fall auf den Kopf gestellt: Der Mann wird nun beschuldigt, die Teenagerin absichtlich vor den Zug gestoßen zu haben. Die Ermittler gehen von einem Totschlag aus.
Die Staatsanwaltschaft Göttingen geht nun von Totschlag aus.
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