Fridays gegen Future

vor 3 Monaten

Fridays gegen Future
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Klimaschutzinitiative Fridays for Future protestierte am Freitag an rund 60 Orten gegen die Energiepolitik der Bundesregierung. In Berlin zog der Demonstrationszug von der CDU-Zentrale zum Willy-Brandt-Haus der SPD, begleitet von Bannern gegen Kohle, Öl und Gas. Mit dabei: Luisa Neubauer.

Die wütenden Klimademonstranten werfen der Wirtschaftsministerin Katherina Reiche Kungelei mit der Gaslobby vor. Ihr Vergehen: Sie möchte offenbar verhindern, dass in Deutschland bei Dunkelflaute nur noch Kerzen zuverlässig Energie liefern.

Doppelmoral, wie sie im Buche steht: Die eine Lobby wirft der anderen Lobby Lobbyismus vor. Auf der einen Seite die Gasbranche, die wenigstens zugibt, Energie verkaufen zu wollen. Auf der anderen Seite steht der Pulk derjenigen, die mit erneuerbaren Energien Geld machen – und vor allem mit Subventionen. Aber Unternehmen der Windenergie- oder Solarbranche haben natürlich nicht Profit, sondern nur das Wohl des Planeten im Sinn. Als deren Lobby agiert eine veritable Klimaindustrie aus NGOs, Stiftungen, Förderprogrammen und Dauerempörung, die vom schlechten Gewissen anderer ebenfalls prächtig lebt.

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