„Nichtstun ist Komplizenschaft“ – Mitreden offenbar auch

vor 4 Monaten

„Nichtstun ist Komplizenschaft“ – Mitreden offenbar auch
Bildquelle: NiUS

Der Fall Collien Fernandes und Christian Ulmen hat eine große Debatte ausgelöst, die weit über die konkreten Vorwürfe hinausreicht. Im Zentrum geht es nicht nur um digitale Gewalt gegen Frauen, sondern zunehmend auch um die Frage: Welche Rolle sollen Männer in der Diskussion einnehmen – und wie werden sie dabei adressiert?

Im Raum stehen Vorwürfe, der Schauspieler Christian Ulmen habe über Jahre hinweg unter falschen Profilen im Namen seiner Ex-Frau agiert und daraus digitale sexuelle Kontakte entstehen lassen.

Einige Stimmen fordern Zurückhaltung. Männer sollten „leise sein“, zuhören, Raum geben. Dann ein Statement, das die Richtung radikal ändert. Annalena Baerbock postet in ihrer Instagram-Story: „Nichtstun ist Komplizenschaft.“ Ergo: Wer sich nicht positioniert, steht auf der falschen Seite. Plötzlich gelten alle schweigenden Männer als potenzielle Täter und strukturelles Problem, das es zu bekämpfen gilt.

Am Pariser Platz in Berlin: Demonstration in Solidarität mit Collien Fernandes, organisiert vom „Feminist Fight Club“.

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