Lisa Federle ist eine Notärztin, die insbesondere seit der Corona-Pandemie auch öffentlich bekannt wurde. Im SWR-Videopodcast „Zur Sache intensiv“ kritisiert die Pandemiebeauftragte des Landkreises Tübingen, dass der Bundestag die Corona-Politik nicht aufarbeiten will. „Ich finde es eine Katastrophe, wie man mit der Aufarbeitung von Corona umgeht“, so Federle.
Zwar verstehe sie, dass man in der Krise schnell handeln und die Impfung einführen musste. „Aber jetzt ist es so, dass wir längst Zeit haben könnten, um sämtliche Nebenwirkungen, sämtliche Zwischenfälle, sämtliche Folgen, Impfschäden und so weiter auch zu erheben und die auszuwerten und den Leuten das auch ehrlich weiterzugeben. Und da fehlt mir schon der Wille. Dies sollte man auch ehrlich den Menschen mitteilen“, so die Notärztin. Um zu ermessen, wie gefährlich die Corona-Impfung sei, fehlten ihr die Zahlen, sagt sie.
Federle hat sich in der Frage der Impfschäden auch an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gewandt, dem die Ärztin „leicht autistische Züge“ attestiert. Sie kritisiert, dass Lauterbach sich mehr um die Legalisierung von Cannabis als um Corona kümmere. „Irgendwann war halt die Legalisierung von Drogen für das Gesundheitsministerium wichtiger“, so Federle. Das sei ja auch „einfacher“.
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