Die deutsche Wirtschaft befindet sich im freien Fall. Lange Jahre der Überregulierung, hoher fiskalischer Lasten und der selbstverschuldeten Energiekrise haben auch auf dem Arbeitsmarkt Spuren hinterlassen. Seit 2019 wurden in deutschen Unternehmen etwa 700.000 Jobs abgebaut.
Bedenkt man, dass der Staat in dieser Zeit rund eine halbe Million zusätzlicher Stellen geschaffen hat, wirkt das Ergebnis umso beängstigender. 1,2 Millionen Jobs in der Privatwirtschaft sind demnach ausgelöscht worden.
In diesem Jahr werden höchstwahrscheinlich noch weitere 100.000 Stellen gestrichen – ein verheerendes Zeugnis für die zunehmend zentral geplante Wirtschaftspolitik. Und es ist die Folge des Irrglaubens, man könne eine Kunstökonomie wie die Grüne Transformation mit all ihren Subventionsbetrieben an die Stelle einer Privatwirtschaft setzen, deren Struktur durch den freien Kapitalmarkt definiert wird.
Dabei ist dies kein neues Phänomen. Seit 2018 fällt die Produktivität der deutschen Wirtschaft langsam, aber stetig. Das Land hat seinen Ruf als erfolgreicher Wirtschaftsstandort eingebüßt. Allein im letzten Jahr flossen 64,5 Milliarden Euro an Direktinvestitionen netto ans Ausland ab. Der Löwenanteil dieses Kapitals dürfte der Ökonomie der Vereinigten Staaten zugute kommen, wo man auf Reindustrialisierung und Deregulierung der Wirtschaft setzt.
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