Evonik schließt die Werke in Hamburg und Bitterfeld

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Evonik schließt die Werke in Hamburg und Bitterfeld
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Krise der deutschen Chemieindustrie wird immer sichtbarer. Der Spezialchemiekonzern Evonik will jetzt die Standorte Hamburg und Bitterfeld schließen und die dortige Produktion auf größere Werke verlegen. Nach den bereits angekündigten Tausenden Stellenstreichungen folgt damit der nächste Schritt des Sparkurses.

In Hamburg arbeiten derzeit rund 50 Beschäftigte im Bereich Kosmetik- und Pflegeprodukte, in Bitterfeld rund 40 Mitarbeiter. Der Hamburger Standort soll Mitte kommenden Jahres geschlossen werden. Die Produktion wandert an den größeren Evonik-Standort in Essen. In Bitterfeld soll Ende April 2027 Schluss sein.

Evonik begründet die Entscheidung mit Kosten und mangelnder Wettbewerbsfähigkeit. Gerade Bitterfeld steht nach Angaben des Konzerns unter zunehmendem Wettbewerbsdruck aus Asien und ist nicht ausreichend ausgelastet. Eine „langfristig tragfähige wirtschaftliche Perspektive“ gebe es deshalb nicht mehr.

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