320 Millionen Euro der EU-Bürger fließen über Dakar an China

vor 3 Monaten

320 Millionen Euro der EU-Bürger fließen über Dakar an China
Bildquelle: Tichys Einblick

Ein chinesischer Staatskonzern könnte den Zuschlag für den Bus-Auftrag in Senegal erhalten: CRRC gilt laut aktuellen Medienberichten als Favorit im Bieterverfahren. Für Brüssel wäre diese Entscheidung ein harter Schlag: Der EU-Steuerzahler würde dann über den Umweg über Dakar den staatlich subventionierten Fahrzeugbau in China unterstützen.

Der Grund für die Entscheidung in Dakar: Das Angebot des chinesischen Unternehmens soll deutlich unter jenem der Konkurrenz liegen, der europäische Hersteller Scania wäre wesentlich teurer. Was allerdings nicht überrascht: Denn während europäische Firmen strengen Umwelt- und Sozialstandards unterliegen, profitieren chinesische Staatsunternehmen von massiver staatlicher Unterstützung.

Der österreichische EU-Abgeordnete Roman Haider (FPÖ) kritisiert diesen Bus-Deal deutlich: „Die EU gibt 320 Millionen Euro für Busse in Dakar aus – aber China liefert. Bezahlt von uns, gebaut von China. Das ist das Ergebnis einer Politik, die unsere eigenen Unternehmen systematisch schwächt. Während europäische Hersteller durch immer strengere Auflagen ausgebremst werden, treten hochsubventionierte chinesische Staatskonzerne auf den Plan – billig, schnell und ohne vergleichbare Standards.“

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