Der Flughafen München war über Nacht gesperrt, nachdem am Freitagabend dort erneut Drohnen gesichtet wurden. Tausende Passagiere saßen fest. Auf der Internetseite des Flughafens heißt es am Samstagmorgen: „Aufgrund von Drohnensichtungen hat sich der Start des Flugbetriebs am 4. Oktober 2025 verzögert. Ab 7 Uhr wird der Flugbetrieb schrittweise aufgenommen. Passagiere werden weiterhin gebeten, sich vor der Anfahrt zum Flughafen auf der Homepage ihrer Airline zu informieren. Es wird den ganzen Tag über zu Verzögerungen im Betriebsablauf kommen.“
Bereits am Donnerstagabend (2. Oktober) tauchten in der Nähe und über dem Gelände des Münchner Flughafens mehrere Drohnen auf. Die ersten Hinweise gingen laut Bundespolizei gegen 20.30 Uhr ein. „Die Landespolizei leitete daraufhin umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit starken Kräften im Umfeld des Flughafens ein. Parallel dazu führte die Bundespolizei auf dem Flughafengelände unverzüglich Überwachungs- und Fahndungsmaßnahmen durch. Ein Verursacher konnte bislang allerdings nicht identifiziert werden“, informierten Bundespolizei und bayerische Landespolizei in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Freitag.
Ab 22.35 Uhr wurden dann am Donnerstag beide Start- und Landebahnen gesperrt, nachdem die erste Drohne über dem Flughafengelände gesichtet wurde. „Die Sichtungen endeten gegen Mitternacht. Nach Angaben des Flughafenbetreibers kam es bis dahin zu 17 Flugausfällen und 15 Umleitungen“, heißt es in der Pressemitteilung. Für die in München gestrandeten Passagiere wurden in den Terminals Feldbetten aufgestellt.
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