Vor drei Jahren hat sich Deutschland endgültig von der Kernenergie verabschiedet. Vor dem Hintergrund der Energiekrise hält die Mehrheit der Deutschen das heute für einen unverzeihlichen Fehler. 53 Prozent der Deutschen sagen, der Atomausstieg sei falsch gewesen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von YouGov und Sinus-Institut hervor.
Fast jeder Dritte stimmt demnach der Aussage zu, die Abschaltung der letzten Meiler im April 2023 sei sogar „voll und ganz falsch“ gewesen. AfD-Anhänger sind zu 90 Prozent der Meinung, dass der Atomausstieg ein Riesenfehler war.
Die Ablehnung des Atomausstiegs bedeutet allerdings nicht automatisch ein Bekenntnis zur Kernenergie. Lediglich 39 Prozent nennen Atomkraft als eine Energiequelle, die Deutschland künftig wieder nutzen sollte.
phoenix vor ort: Sondersendung zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001









