Der Tsunami vor der japanischen Küste 2011 war der Startschuss zur Zerstörung der deutschen Energieversorgung. Ganz besonders der Versorgung mit elektrischem Strom. Was durch die Antiatomkraftbewegung vorbereitet worden war, konnte jetzt umgesetzt werden. In der Folge wurden voll funktionsfähige Kraftwerke erst sukzessive abgeschaltet, um dann durch Sprengung unwiederbringlich zerstört zu werden. Unter dem Jubel von grünen Klimasektierern wurden aber nicht nur die Kühltürme von Atomkraftwerken gesprengt, sondern auch, wie in Hamburg, neueste Kohlekraftwerke. Jetzt importiert Deutschland Strom. Einen erheblichen Teil davon aus französischen Kernkraftwerken.
Der Anteil von Strom am gesamten Energieverbrauch in Deutschland beträgt aber nur etwa 20 Prozent. Der Rest sind fossile Energieträger. Auch die müssen importiert werden. Im Jahr 2024 wurden etwa 98 Prozent des verbrauchten Erdöls und rund 95 Prozent des Erdgases importiert. Die Energieimporte decken insgesamt ungefähr 67 Prozent des Primärenergieverbrauchs. Der Anteil der heimischen Braunkohle am gesamten Primärenergieverbrauch lag 2024 bei rund 8 Prozent. Auch dieser Anteil wird bald durch Importe ersetzt werden müssen. Der Rest wird durch importierte Steinkohle abgedeckt.
Die katastrophalen Folgen der deutschen Energiepolitik, vom Wall Street Journal als die dümmste der Welt bezeichnet, werden durch den Irankrieg und die Sperrung der Straße von Hormus wie in einem Brennglas sichtbar. So sichtbar, dass selbst die Regierung Klingbeil/Merz nicht mehr umhinkommt, diese Folgen zu bemerken.
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