Vor dem Energie-Lockdown: Politiker empfehlen Umstieg auf E-Autos und die Katastrophen-Bahn

vor 4 Monaten

Vor dem Energie-Lockdown: Politiker empfehlen Umstieg auf E-Autos und die Katastrophen-Bahn
Bildquelle: Tichys Einblick

Das Reaktionsmuster der deutschen Politik auf die Energiekrise, die uns aus der Hormuz-Sperrung ereilt hat, ist verräterisch.

Während Regierungen anderer europäischer Staaten versuchen, Bürger, Mittelstand und das Handwerk angesichts explodierender Spritpreise und Energiekosten schnell und unbürokratisch zu entlasten, kann sich der deutsche Steuerzahler vom grenzenlosen Zynismus seiner politischen Repräsentanz überzeugen.

Inmitten einer der schwersten Energiekrisen überhaupt wird der Leistungsklasse im Land nicht nur die überfällige Entlastung an der Zapfsäule durch eine drastische Steuersenkung verweigert. Ganz im Gegenteil: Berlin drangsaliert seine Bürger mit geradezu hysterischen, sich aufschaukelnden Steuererhöhungsdrohungen.

Doch der Versagerstaat zockt seine Bürger nicht nur ab, er belästigt sie noch mit klugen Ratschlägen. Allen voran Bundesumweltminister Carsten Schneider von der SPD, der im Bundestag mit maximaler Arroganz vorschlug, angesichts hoher Benzinpreise endlich auf Elektroautos umzusteigen. Schneiders kuriose Intervention verhallte im hektischen Medienäther dieser Tage leider, ohne größere Aufmerksamkeit erzeugt zu haben.

Manch einer dürfte für Schneiders empathielose Entgleisung Verständnis gehabt haben. Immerhin war der Minister persönlich und emotional besonders angefasst, da ihn das Bundestagsprotokoll zwang, zu einer Frage der AfD-Fraktion und der Strategie der Bundesregierung in der gegenwärtigen Energiekrise Stellung zu nehmen.

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