„Endzeitstimmung“ – Jetzt ist ein Ampel-Aus plötzlich wieder in aller Munde

vor mehr als 1 Jahr

„Endzeitstimmung“ – Jetzt ist ein Ampel-Aus plötzlich wieder in aller Munde
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Es ist mittlerweile ein klassisches Spiel. In der Ampel-Koalition bricht mal wieder ein Streit aus. Lindner und Habeck werden sich wegen einer wirtschaftspolitischen Frage nicht einig, sei es der Haushalt, der Klimaschutz oder etwas anderes. Dann folgen die ersten FDP-Hardliner, die auf einen Ampel-Austritt hindeuten. Wolfgang Kubicki oder Frank Schäffler schreiben auf X (ehemals Twitter) über die Untragbarkeit der Ampel. Selbst Parteichef Christian Lindner spielt kurz mit dem Gedanken. Und am Ende bleibt alles doch wieder beim Alten.

Doch seit die Wahlen im Osten die FDP dort zu einer Kleinstpartei, im Range der Tierschutzpartei, dezimiert haben, brechen die Mutmaßungen über ein Ampel-Ende praktisch nicht mehr ab. Direkt nach der Wahl in Brandenburg kam es zu Gerüchten, dass Lindner sehr bald die Ampel verlassen wolle. Zwischenzeitlich wurde auch die Möglichkeit diskutiert, dass Scholz die Reißleine zieht. Nun steht die FDP wieder im Fokus. Bereits am Donnerstagabend begann die Gerüchteküche wieder zu brodeln. In den Parteien soll über ein Ampel-Aus diskutiert werden, hieß es in den Medien.

Im Berlin-Briefing des Insiderportals Table-Media hieß es, dass in der Regierung „Endzeitstimmung“ herrsche. In den Parteizentralen wäre ein Ampel-Ende bereits jetzt durchdekliniert worden. Bei konkreten Hinweisen auf eine solche Ultima Ratio hielt man sich in dem Bericht aber bedeckt. Freilich ist aber die Zahl der von Bundesfinanzminister Lindner organisierten Gegengipfel durchaus dubios.

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