Für einheitliche Elektromobilität fehlen in Europa alle Voraussetzungen

vor 8 Monaten

Für einheitliche Elektromobilität fehlen in Europa alle Voraussetzungen
Bildquelle: Tichys Einblick

Bei Tichys Einblick wurde vor kurzem nachgewiesen, dass die grün-linke Verkehrswende in Deutschland nicht stattfindet. Alle ideologisch-medialen wie auch politischen Kraftanstrengungen, mit journalistischer Meinungsmache und staatlichen Fördermilliarden Verbrennerautos durch Batterie-Elektroautos zu ersetzen, sind am Markt gescheitert. Zwar nimmt die Elektromobilität mit breiterem Modell-Angebot bei allen Herstellern zu – per Oktober 2025 lag der Marktanteil von Batterie-Elektroautos (BEV) immerhin schon bei 18,4 Prozent (2024: 13,3 Prozent) –, allerdings verfehlt dieses schwache Wachstum bei weitem Erwartungen und Kapazitätsplanungen der Autoindustrie.

Einziges Ergebnis der Elektro-Initiative: Alle Autohersteller machen hohe Verluste, zahlreiche kleine und mittlere Zulieferer sind in Existenznot geraten oder schon ausgeschieden. Bei Branchengrößen wie VW, Mercedes, Bosch, ZF etc. kommen hausgemachte strategische Fehlentscheidungen, die die Schieflage verstärken, hinzu. Im Herbst 2025 beschäftigte die Autoindustrie fast 100.000 Menschen weniger als vor einem Jahr.

Ein Ende ist nicht abzusehen, bei allen automobilen Branchengrößen geht der Personalabbau weiter. Besserung ist nicht in Sicht, die Erwartungen in der Branche sind laut Umfragen sehr trübe.

Der chinesische Markt tendiert immer stärker zu rein chinesischen Elektroautos und hinterlässt bei allen ehemaligen deutschen Marktführern hohe zweistellige Absatzeinbrüche.

Der US-Markt wehrt importierte deutsche Premium-Autos mit hohen Zöllen ab und kehrt überdies verstärkt zu Verbrennern zurück.

In Europa (EU, EFTA, UK) nimmt der BEV-Marktanteil mit wachsendem Modellangebot zwar zu, bis Oktober 2025 liegt er aber immer nicht höher als 18,3 Prozent. Ein starkes Wachstum hingegen weisen jene Verbrennerautos auf, die teilweise elektrifiziert angetrieben werden (Hybride, Plug-In-Hybride, Range Extender). Fast ein Drittel des EU-Marktes entfällt inzwischen auf solche elektrifizierte Fahrzeuge.

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