Sieben Männer, 122 Kinder – und eine Menge Aufenthaltstitel: Der irre Vaterschafts-Skandal von Dortmund

vor 10 Monaten

Sieben Männer, 122 Kinder – und eine Menge Aufenthaltstitel: Der irre Vaterschafts-Skandal von Dortmund
Bildquelle: NiUS

In Dortmund haben sieben Männer die Vaterschaft für rund 122 Kinder anerkannt, die nicht ihre eigenen sind. Wie die Welt am Sonntag exklusiv berichtet, handelt es sich dabei um einen Systemmissbrauch, der den deutschen Staat Millionen kostet und Migrantinnen in die Prostitution treibt. Behörden sprechen dabei von organisierten Netzwerken aus Westafrika, die mit gefälschten Vaterschaftsanerkennungen Aufenthaltstitel und Sozialleistungen erschleichen.

Der Skandal kam 2024 ans Licht, als „Mr. Cash Money“, ein eingebürgerter Nigerianer aus Dortmund, in den sozialen Medien mit Geldscheinen und Luxusautos prahlte. Jonathan A. hatte die Vaterschaft für 24 Kinder von Afrikanerinnen anerkannt. Solche Fälle sind jedoch keine Einzelfälle: Allein in Dortmund gibt es mehr als ein halbes Dutzend ähnlicher „Familienbetriebe“. Die zuständige Bezirksregierung Arnsberg erklärte auf Anfrage von der Welt: „Derzeit sind in Dortmund sieben Väter mit circa 122 Vaterschaftsanerkennungen bekannt.“ Gegen einige liefen noch Ermittlungen.

Dortmund in NRW soll besonders anfällig für das Problem sein: Hier erlangte der notorische Betrüger Mr. Cash Money 2024 zweifelhafte Bekanntheit.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel