Transatlantische Spaltung: Warum die Europäer Donald Trump noch immer unterschätzen

vor 6 Monaten

Transatlantische Spaltung: Warum die Europäer Donald Trump noch immer unterschätzen
Bildquelle: NiUS

Drohen, poltern, pöbeln – es ist die zweite Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident, und die Europäer verstehen ihn noch immer nicht. Kanzlerin a.D. Angela Merkel sah sich ratlos seine TV-Shows an und schickte „Kundschafter“ nach Washington. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Nato-Chef Mark Rutte versuchten es mit triefender Schmeichelei, die Trump hämisch dieser Tage veröffentlichte und sich damit über die beiden Bücklinge lustig machte.

Trump und die Europäer trennen nicht nur die Wellen des Atlantiks, sondern kulturelle Welten. Wenn Trump ein Problem sieht, marschiert er darauf zu. Er achtet keine Konventionen und Regeln, sondern verfährt nach dem alten Immobilienhändler-Grundsatz: Will ich haben. Die Städte verlottern, er schickt die Nationalgarde. Im Welthandel gibt es Ungleichgewichte, er präsentiert eine Zoll-Liste des Grauens für den Rest der Welt. Was sich davon umsetzen lässt, wird sich zeigen. Motto: Sollen ihn Gegner oder Gerichte doch stoppen. Greifen China und Russland nach der Arktis, muss Grönland amerikanisch werden, damit die erst gar nicht auf die Idee kommen, anzulanden.

Nato-Chef Jens Rutte und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron: gespielte Vergnügung?

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel