Der nicht enden wollende, schier hysterische Umgang mit der Teilnahme des AfD-Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm (55) beim parlamentarischen Abend des Verbandes der Familienunternehmer vom 9. Oktober belegt, wie linksschief die politische Kultur in diesem Lande verkommen ist. Die Motivation des Verbandes, Leif-Erik Holm einzuladen, war nicht ganz abwegig. Schließlich ist er der Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl am 20. September 2026. Laut aktueller Sonntagsfrage von Infratest/dimap führt die AfD dort in der Sonntagsfrage mit 38 Prozent; sie verweist die SPD und die CDU auf Ergebnisse unter 20 Prozent.
TE hat mehrmals auch über das post-festum-Herumeiern des Verbandes der Familienunternehmer in dieser Sache sowie über die überhitzte politische, mediale und „öffentlich-rechtliche“ Debatte berichtet. Zuletzt am 2. Dezember:
Nun hat auch die ZDF-Runde „Markus Lanz“ am 4. Dezember zu mitternächtlicher Stunde die Sache aufgegriffen. Dort kam aber erst einmal für lange 35 Minuten der „grüne“ Co-Vorsitzende Felix Banaszak mit den Ergebnissen seiner am Wochenende abgelaufenen Bundesdelegiertenkonferenz zu Wort. Mit von der Partie waren Sabine Rennefanz, „Spiegel“-Journalistin mit ihrer – für Spiegel-Verhältnisse – erstaunlich sachlichen Bewertung des vermeintlichen Skandals um die Einladung von Leif-Erik Holm. Mit in der „Lanz“-Runde saßen der Drogerie-Unternehmer Raoul Roßmann, der den Familienunternehmer-Verband wegen der Causa „AfD“ verlassen hatte, und Christoph Werner, Chef der dm-Drogerie-Kette. Sein Auftritt war wohltuend, wenngleich seine Firma den Verband der Familienunternehmer bereits vor mehreren Monaten verlassen hatte. Werners Argumentation ist überzeugend.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










