Das ist keine Glosse. Eigentlich. Andererseits fällt es schwer, ernst zu bleiben, wenn es um die SPD 2025 geht. Deren Spitzen haben sich zur Klausur zurückgezogen, um die aktuelle Themenlage zu beraten. Und – kleiner satirischer Moment – man stellt sich als Außenstehender vor, wie eine solche Beratung aussieht? Sitzen Lars Klingbeil, Bärbel Bas und Stefanie Hubig da und machen Brainstorming? „Was können wir erhöhen? Los, Vorschläge! Sozialbeiträge. Reichensteuern. Bemessungsgrundlagen für Sozialversicherungen. Erbschaftssteuer. Besteuerung von Aktiengewinnen…“
Satire aus. Denn eigentlich ist das keine Glosse und niemand muss sich vorstellen, wie Sozialdemokraten intern zusammensitzen und solche Vorschläge entwickeln. Es genügt, dass sie regieren und die genannten Vorschläge tatsächlich alle in jüngster Zeit gemacht haben. Öffentlich. Um 850 Milliarden Euro erhöht die schwarz-rote Koalition die Schuldenlast des Staates und die SPD schreit trotzdem wöchentlich nach noch mehr Steuereinnahmen. Wie ein Junkie, der permanent die Dosis steigern muss, um noch mal draufzukommen.
Die SPD hat in vielen Bereichen das Endstadium erreicht. Als Partei. Die letzte Bundestagswahl brachte ihr das historisch schlechtestes Ergebnis aller Zeiten bei einer bundesweiten Wahl. Ein gutes halbes Jahr später holten die Sozialdemokraten ihr mit Abstand schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl. Trotzdem sinken sie seitdem in den Umfragen weiter. Der Wähler scheint keinen Geldjunkie im Endstadium zu wollen.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










