Die Linke-Parteichef Jan van Aken verweist auf Los Angeles, wo eine ähnliche Steuer im vergangenen Jahr Hunderte Millionen Dollar eingebracht habe. Sein Argument: Während viele Familien, junge Paare oder Auszubildende keine Wohnung fänden, lebten andere auf riesigen Anwesen, die sie kaum nutzen. „Die sollten was dafür bezahlen, dass sie so wohnen“, sagt van Aken laut dpa.
Ein Satz, der tief blicken – und erkennen lässt, wie die Linke über Eigentum denkt: nicht als hart erarbeitetes Gut, sondern als verdächtiger Luxus, der bestraft werden müsse.
Konkret will die Partei Immobilienkäufe ab vier Millionen Euro mit einem Zuschlag von fünf Prozent auf die Grunderwerbsteuer belasten oder die Grundsteuer für hochpreisige Anwesen drastisch erhöhen. Doch wie viele Villen in Deutschland überhaupt betroffen wären, weiß niemand. Wie hoch die Einnahmen tatsächlich ausfielen, ebenso wenig.
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