Die Debatte, die es in Deutschland nicht gibt – und für die Charlie Kirk starb

vor 10 Monaten

Die Debatte, die es in Deutschland nicht gibt – und für die Charlie Kirk starb
Bildquelle: NiUS

Charlie Kirk lebte die Debatte. Er stellte sich seinen Gegnern frontal, suchte die Konfrontation und machte sie zum Kern seines Wirkens: das Ringen ums bessere Argument. Für viele junge Amerikaner wurde er so zur Identifikationsfigur – mutig, intelligent, rhetorisch brillant. Eine seiner letzten großen Diskussionen spielte sich in Cambridge ab: Eine linke Feministin im Pullover mit USA-Logo stand ihm gegenüber. Schon dieses Bild zeugt von einer Streitkultur, die in den USA noch gelebt wird – und die in Deutschland undenkbar wäre. Genau diese Art von Auseinandersetzung ist hierzulande kaum mehr möglich, wo Cancel Culture den Schlagabtausch zwischen rechtskonservativ und linksprogressiv erstickt.

Cambridge, vor wenigen Monaten: Eine linke Feministin – Tilly Middlehurst – im Pullover mit USA-Logo steht Charlie Kirk gegenüber, einem Vordenker des jungen amerikanischen Konservatismus. Es folgt eine Debatte, wie es sie in Deutschland nicht gibt – frontal und scharfzüngig, lebendig und geistreich, hart, aber respektvoll.

It’s all about the details: In den USA tritt selbst eine linke Feministin optisch patriotisch auf, weil links wie rechts – zumindest in nennenswerten Teilen – die amerikanische Nation als einen abstrakten, aber grundsätzlichen Rahmen betrachten, innerhalb dessen gestritten wird. In Deutschland wäre es undenkbar, dass eine Linke sich positiv auf die Nation bezieht.

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