Deutschland, der Störenfried im europäischen Stromnetz

vor 4 Monaten

Deutschland, der Störenfried im europäischen Stromnetz
Bildquelle: Tichys Einblick

Deutschlands gewendetes Energiesystem produziert immer häufiger genau das Falsche – zu viel Strom nur eben zur falschen Zeit. Die Folge ist massiver Strommüll: Zur Mittagszeit drücken Solaranlagen gewaltige Strommengen ins Netz. Der Markt wird regelrecht überschwemmt. Die Preise fallen bis teilweise unter null. Strom wird dann nicht nur verschenkt. Dann muß sogar Geld gezahlt werden, damit ihn überhaupt jemand abnimmt.

Das ist das typische Bild der vergangenen Tage:

An den vergangenen beiden Tagen gab es Datenprobleme, deswegen wurden die Verläufe nicht vollständig abgebildet. Das hängt hoffentlich nicht mit den schlechten Nachrichten zusammen, die diese Daten vermitteln.

Das Bild demonstriert Deutschlands Energiewendewahn: benötigt wurden am Sonntag Mittag um 12:00 Uhr eine elektrische Leistung von 65 GW. Von den konventionellen Kraftwerken kamen 14,38 GW an elektrischer Leistung, von den 30.000 Windrädern kamen vergleichsweise lächerliche 5 GW und die etwa 6 Millionen Fotovoltaik Anlagen lieferten 52,819 GW. Allerdings nur um die Mittagszeit. Dann fällt die Kurve recht steil ab; kein Wunder: Die Sonne geht wieder unter. Dann ist wieder Schluß mit Strom von der Sonne.

Um die Mittagszeit war wieder zu viel Strom vorhanden, der ins benachbarte Ausland verklappt werden mußte. Das ließen sich die Nachbarländer wieder gut bezahlen. 10 Euro/MWh mußte der deutsche Stromkunde drauflegen, damit Nachbarn den Strommüll abnahmen.

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