Deutsche Bahn: Angeblich „immer bestmöglich vorbereitet“

vor 6 Monaten

Deutsche Bahn: Angeblich „immer bestmöglich vorbereitet“
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Deutsche Bahn steckt trotz Erderwärmung und Klimawandel voll im Winter-Chaos. Ihre Züge fallen vor allem im Norden, Westen und auch im Nordosten reihenweise aus, die Weichen ebenso wie auch die Türen, die nicht mehr richtig schließen können – von fast flächendeckend zu glatten Bahnsteigen und „gestörten“ Rolltreppen und Aufzügen für Behinderte mal abgesehen.

Der vierte Hauptfeind der Deutschen Bahn nach Frühling, Sommer und Herbst hat entgegen allen Voraussagen von Klimagauklern voll zugeschlagen – der Winter.

Nach Sturmtief „Elli“ soll der Fernverkehr wieder in halbwegs normalen Bahnen verlaufen, hofft zumindest die neue Bahnchefin Evelyn Palla. Eingepackt mit Mütze und Schal stapft sie auf einem weißen Winterbahnsteig in Hannover für die TV-Presse daher.

Die Hauptachsen seien jetzt „freigeräumt und befahrbar“, verkündet Palla den staatstragenden Medien. „Wir fahren im Fernverkehr in etwa zwei Drittel des Angebots ab heute wieder stabil.“ Das war am Sonntag.

Doch was gilt diese Woche? Denn die zweite Glatteiswelle rollt von Westen her über Deutschland hinweg, weil die Temperaturen von zweistelligen Minusgraden mit Sprühregen wieder in den Plusbereich springen.

Dennoch verteidigt die neue Bahnchefin Palla ihr umstrittenes Krisenmanagement und die Einstellung des Fernverkehrs wegen des Wintersturms „Elli“ in Norddeutschland. Die Sicherheit von Reisenden und Mitarbeitern habe für ihr Unternehmen immer „oberste Priorität“.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel