Das deutsche Willkommens-Märchen ist bald zehn Jahre alt. Im Spätsommer des Jahres 2015 standen viele Deutsche applaudierend an Bahnsteigen und hießen Flüchtlinge willkommen. Die Kanzlerin sagte, die Bundesrepublik habe ihr freundliches Gesicht gezeigt. Am Ende des Jahres waren rund eine Million Asylmigranten eingewandert, Hauptherkunftsland war Syrien.
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Neben humanitären wurden ökonomische Gründe ins Feld geführt: Die Flüchtlinge, hieß es, würden bald die Renten der Einheimischen bezahlen. Davon ist bisher nichts zu merken. Das Gegenteil scheint wahr zu werden: Rentner sollen länger arbeiten, damit das Sozialsystem weiterhin auch Asylmigranten zur Verfügung steht.
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