Remakes von „Superman“, dem fliegenden Retter der Menschheit, stehen schon seit Jahrzehnten unter keinem guten Stern und entpuppen sich regelmäßig als Kryptonit an der Kinokasse. Was Regisseur James Gunn aber nicht davon abhielt, es erneut zu versuchen – diesmal mit Kritik an der Politik und einem Appell an die Menschlichkeit. Das Ergebnis ist unfreiwillig komisch.
Spätestens seit Dezember letzten Jahres schien die neue Superman-Verfilmung im Auge eines Shitstorms zu stehen, da ihr Regisseur James Gunn („Guardians of the Galaxy“) es nicht lassen konnte, seinen noch nicht fertiggestellten Film als Allheilmittel gegen die Übel dieser Welt anzupreisen: Trumpismus, Zynismus und neuerdings Härte gegen illegale Immigranten – schließlich landete der Titelheld ohne Visum im uramerikanischen Kansas und machte keine Anstalten, zu seinem Heimatplaneten zurückzukehren.
Regisseur James Gunn besucht die Los Angeles-Premiere von „Superman“ im TCL Chinese Theatre in Hollywood, Kalifornien, am 7. Juli 2025.
Ungewohnte Worte vom Regisseur der „Guardians of the Galaxy“-Serie, dessen Filme bislang eher positiv durch respektlosen Humor auffielen. Und ausgerechnet über einen Film, dessen Held in langen Strumpfhosen durch die Lüfte fliegt und sich in genderneutralen Drehtüren umkleidet.
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