Marie-Christine Ostermann ist seit 2023 Präsidentin des Wirtschaftsverbandes Die Familienunternehmer. Der 47-Jährigen Unternehmerin ist in diesen Tagen etwas gelungen, worauf viele Beobachter des wirtschaftlichen Niedergangs der Bundesrepublik seit Jahren warten: Sie hat das vom politisch-medialen Establishment mit eiserner Konsequenz verteidigte Kontaktverbot zur Alternative für Deutschland (AfD) praktisch aufgehoben.
So verhält sich das üblicherweise, wenn ein Verband politische Neutralität für sich in Anspruch nimmt. Ostermann begründete diesen Schritt damit, dass die Strategie der vollständigen Ausgrenzung die AfD nicht geschwächt habe. Man müsse die Partei nun inhaltlich stellen, nicht durch Isolation.
Eigentlich eine Banalität: Die AfD bietet – insbesondere in der Wirtschaftspolitik – neben den radikal-sozialistischen Positionen der Linkspartei die einzige ordnungspolitische Kontraposition zum ökosozialistischen Kurs der Bundesregierung und ihrer Vorgängerkoalitionen.
Reflexartig distanzierte sich der große Landesverband Nordrhein-Westfalen von seiner Präsidentin. Gerade in Düsseldorf herrscht ein rot-grüner Gesinnungsstau, verkörpert durch den CDU-Landesfürsten Hendrik Wüst, der wie kaum ein anderer gezeigt hat, dass die Unionsparteien längst unter dem Einfluss der grünen Transformationspolitik stehen. Sie sind ideologische Absorptionskörper der Brüsseler Agenda des „Green Deal“, den sie seit den Merkel-Jahren, zum Wohlgefallen der Linken, in politisches Handeln übersetzen.
Ob Schuldenpolitik, Heizungsgesetz, Wasserstoff-Hochlauf, Verbrennerverbot oder die absurde Abzocke bei den CO-2-Emissionen – die Union ist stets mit von der Partie, wenn es gilt, die Wirtschaft zu strangulieren und den Bürger zur Kasse zu bitten.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










