Nach dem sogenannten „Geheimtreffen von Potsdam“ überschlugen sich bundesweit die Proteste: Tausende gingen auf die Straße, um gegen angebliche „Deportationspläne“ zu demonstrieren. Quer durch die Republik entstanden „Demos gegen Rechts“, bei denen zivilgesellschaftliche Gruppen gemeinsam mit linksextremen Akteuren ihrer Empörung Luft machten. Inzwischen steht längst fest, dass die behaupteten „Deportationspläne“ nie existierten – die Correctiv-Aktivisten dürfen ihre „Recherche“ nur noch als Meinung bezeichnen, und selbst dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wurde die Weiterverbreitung der Lüge gerichtlich untersagt.
Trotzdem: Zum zweiten Jahrestag des „Geheimtreffen von Potsdam“, am 25. November 2025, demonstrierten in Potsdam unzählige linke Akteure „gegen Rechts“, darunter selbst Vertreter der Jungen Union. Auch mit dabei: das stadteigene, steuerfinanzierte Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“.
„AfD-Verbot jetzt“ oder „Einhörner gegen rechts“ waren die Slogans am Dienstagabend
Im Aufruf zur Demo heißt es: „Vor zwei Jahren trafen sich in Potsdam Teile der extremen Rechten. Sie schmiedeten Pläne zur ‚Remigration‘, der Vertreibung von Millionen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. Heute sehen wir, wie diese Ideen immer lauter werden – in Parlamenten, auf Straßen und in den Köpfen vieler.“ Veröffentlicht wurde der Aufruf von der örtlichen Grünen Jugend, den Jusos und der Jungen Union.
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