Woher kam das Corona-Virus? Die verdrängte Wahrheit kommt vor Gericht

vor 5 Monaten

Woher kam das Corona-Virus? Die verdrängte Wahrheit kommt vor Gericht
Bildquelle: Tichys Einblick

Bereits am 7. März 2020 unterzeichneten 27 Wissenschaftler, darunter Christian Drosten, ein im renommierten Fachjournal The Lancet veröffentlichtes Statement, dessen Tonfall eher an eine politische Resolution erinnerte als an eine wissenschaftliche Stellungnahme. Darin hieß es unmissverständlich: „We stand together to strongly condemn conspiracy theories suggesting that COVID-19 does not have a natural origin. (Wir stehen zusammen, um Verschwörungstheorien, die behaupten, COVID-19 habe keinen natürlichen Ursprung, entschieden zu verurteilen.)“ Und munter weiter: „Verschwörungstheorien schaffen nur Angst, Gerüchte und Vorurteile, die unsere globale Zusammenarbeit im Kampf gegen dieses Virus gefährden.“

Und das bei einem offiziell absolut neuartigen Virus, über das man noch so rein gar nichts wusste. So niemals dagewesen, dass man sich genötigt sah, im Blindflug für unbestimmte Dauer das komplette wirtschaftliche und soziale Leben auf unserem schönen Planeten lahmzulegen. Aber offenbar immerhin in Windeseile beforscht genug, um alternative Hypothesen zu dessen Ursprung nicht nur als unwahrscheinlich, sondern als moralisch verwerflich zu brandmarken.

Die Grenze des wissenschaftlich Sagbaren wurde somit bereits in diesem frühen Stadium der Coronakrise nicht durch experimentelle Widerlegung, sondern durch normative Markierung gezogen, was bereits äußerst unangenehm an vormittelalterliche und andere dunkle Zeiten erinnerte. Und während die Ursprungsfrage öffentlich als erledigt galt, begann sich im Hintergrund eine Infrastruktur zu formieren, die weniger auf die Klärung der Vergangenheit als auf die angebliche Abwehr und reibungsarme Verwaltung zukünftiger Pandemien gerichtet war.

Mit anderen Worten: Nicht mehr die Gefährlichkeit des Erregers ist seither entscheidend, sondern seine geografische Verbreitung. Eine Definition, die rein formal auch auf harmlosere Krankheitserreger angewendet werden könnte, sofern sie sich schnell genug verbreiten. Und das ganze anhand von Kriterien, deren Interpretation zwangsläufig institutionellen Akteuren überlassen bleibt.

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