Die Union hält AfD-Politikern gerne ihre Sünden vor. Der Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich dreht nun den Spieß im Bundestag um – und thematisiert eine Nazi-Geschichte des CDU-Abgeordneten Lukas Krieger. Ausgerechnet der linke Bundestags-Vize Bodo Ramelow erklärt all das zu „Jugendsünden“.
Manche Debatten nehmen eine unerwartete Wendung ...
Als Pascal Reddig, Unions-Abgeordneter und Mitglied der Jungen Gruppe, – wie zig andere Unionler vor ihm – dem AfD-Politiker Matthias Helferich im Bundestag vorwirft, er habe sich in einer Chatgruppe einmal „das freundliche Gesicht des NS“ genannt, kontert Helferich scharf.
Pascal Reddig (CDU) hält Matthias Helferich (AfD) vor, sich als „freundliches Gesicht des NS“ bezeichnet zu haben. Der hatte andernorts erklärt, dies wäre eine Fremdzuschreibung gewesen.
„Herr Reddig“, beginnt Helferich, „dass Sie immer wieder diese vermeintliche Aussage von mir thematisieren, ich hätte mich als freundliches Gesicht des Nationalsozialismus bezeichnet, ist wirklich langweilig.“ Er würde gerne eine ähnliche Geschichte über einen Unions-Abgeordneten erzählen.
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