Bundesregierung weiß nicht, wie Algorithmen funktionieren – aber findet sie rassistisch

vor 6 Monaten

Bundesregierung weiß nicht, wie Algorithmen funktionieren – aber findet sie rassistisch
Bildquelle: NiUS

Die Algorithmen sozialer Medien gelten nach Auffassung der Bundesregierung als potenziell diskriminierend, so die offizielle Lesart. Bereits 2019 veröffentlichte die Antidiskriminierungsstelle des Bundes einen Leitfaden mit dem Titel „Diskriminierungsrisiken durch Algorithmen“. NIUS fragte nach, auf welche konkreten Nachweise sich die Bundesregierung in dieser These stützt. Doch ausgerechnet jene Behörden, die den Vorwurf erheben, haben keine Antworten.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, das Bundesfamilienministerium und sämtliche Staatskanzleien durch die Republik behaupten, dass Algorithmen und Künstliche Intelligenz diskriminierend seien und Rassismus fördern würden. NIUS ging der Behauptung auf den Grund und fragte mehrere Behörden an, bis hin zum Bundesministerium für Digitales. Das Ergebnis ist eher enttäuschend, Antworten und Belege bleiben aus.

Das Bundesministerium für Digitales in Berlin

Algorithmen sind nichts anderes als digitale Entscheidungsmaschinen. Sie sortieren in sozialen Medien Inhalte, bewerten Menschen und steuern, was wir sehen – und was nicht. Auf Basis vergangener Suchanfragen werden beispielsweise Nutzer-Präferenzen analysiert, die genutzt werden, um passende Produkte oder Beiträge vorzuschlagen.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel