Deutschland hat ein massives Brückenproblem: 8.000 bis 16.000 Brücken sind – je nach Quelle – im Bundesfernstraßennetz sanierungs- oder erneuerungsbedürftig. Viele stammen aus den 1960er bis 1980er Jahren.
Die Talbrücke Rahmede (A45 bei Lüdenscheid) war 2021 bis 2025 gesperrt, wurde 2023 gesprengt, der Neubau ist seit Ende 2025 wieder befahrbar. Ein klassisches Beispiel für lange Vollsperrungen.
Die Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf ist seit Februar für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Leichte Fahrzeuge, Pkw und ÖPNV dürfen mit Einschränkungen fahren. Sicherungsarbeiten sollen im Herbst 2026 beginnen, der volle Neubau ist geplant. Betroffen sind Pendler und Logistik.
Die Ringbahnbrücke A100 Berlin (Dreieck Funkturm) wurde 2025 wegen Rissen vollständig gesperrt und ist abgerissen. Der Neubau soll im Sommer 2027 fertig sein.
A45 bei Dortmund: Die Brücke über die Martener Straße soll ab April 2027 für acht Monate voll gesperrt werden. Der Neubau zwischen Dortmund-West und Dortmund-Hafen ist geplant – Umleitungen über A1/A2.
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