160 Millionen für Windrad-Unternehmen – Grünen-Chefin Brantner im Allparteien-Aufsichtsrat

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160 Millionen für Windrad-Unternehmen – Grünen-Chefin Brantner im Allparteien-Aufsichtsrat
Bildquelle: Tichys Einblick

In der brandenburgischen Gemeinde Schipkau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) soll im Spätsommer 2025 auf einem ehemaligen Tagebau-Gelände ein 365 Meter hohes Windrad in Betrieb gehen. Es ist dann nur drei Meter niedriger als der Berliner Fernsehturm und soll das höchste Windrad der Welt werden. Die Nabenhöhe wird bei 300 Metern sein. Bisherige Windräder sind oft weniger als halb so groß. Üblich sind Nabenhöhen von 90 bis 130 Meter. Mit dem neuen Monsterrad soll der besonders starke Höhenwind genutzt werden können. Die Idee für das Höhenwindrad in der Lausitz stammt übrigens von Horst Bendix (1930 – 2023); der ehemalige DDR-Ingenieur hatte von 1965 bis 1969 den Berliner Fernsehturm mitgebaut.

Um die Windkraft dort oben zu erkunden, wurde im Frühjahr 2024 extra ein Mast aufgestellt, um diese zu messen. Die Ergebnisse seien überwältigend gewesen, so das Dresdner Unternehmen Gicon, das das Windrad baut.

Bereits im ersten Quartal 2025 werden nach Gicon-Angaben die Fundamente für das Höhenwindrad gegossen. Größere Proteste der Bevölkerung vor Ort gab es nicht. Das berichtet zumindest der RBB am 9. April 2024. Nur seitens des Brandenburger Naturschutzbundes Nabu gab es Bedenken wegen der Rotmilane, die vom neuen Windrad während ihres Beutefluges bedroht werden könnten.

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