Die neue Mission von BND-Chef Bruno Kahl ist alles andere als geheim: Der Chef der deutschen Auslandsspionage soll Botschafter beim Vatikan in Rom werden.
Kahl, der über Elemente des katholischen Denkens in der säkularen politischen Theorie von Carl Schmitt dissertierte, fiel als Diplomat bislang eher weniger auf. Von der Machtübernahme der Taliban in Kabul erfuhr sein Dienst erst nachträglich, als es schon zu spät war. Und vom russischen Angriff auf die Ukraine wurde der BND-Chef ausgerechnet in Kiew überrascht und musste mit einem Sonderkonvoi evakuiert werden. Eine Panne sei das nicht gewesen, hieß es später, sondern eine Reise auf Wunsch der Ukraine. Ein Ruhmesblatt war es jedenfalls auch nicht.
Mit ihm wird Kahl zukünftig zu tun haben: Papst Leo XIV
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