Die Auseinandersetzungen um die dubiose Vereinigung „Animal Rebellion“ gehen weiter. Die versuchen dem bayerischen Bauernpräsidenten Günther Felßner mit kriminellen Mitteln angebliche Tierschutzverstöße nachzuweisen. Medien stellen diese Terroristen – so Felßner – verharmlosend als „Aktivisten“ dar.
Vertreter der sogenannten „Animal Rebellion“ hatten den Hof von Felßner in Mittelfranken überfallen. Sie drangen in das landwirtschaftliche Anwesen ein und zündeten unter anderem Rauchraketen. Rauch auf einem Hof lässt bei jedem Landwirt angesichts der leicht brennbaren Vorräte die Alarmglocken schrillen.
Der Rauch sei sogar in den Stall eingedrungen, in dem sich seine Frau befand, so Felßner. Sie habe Angst um Leib und Leben gehabt. Die Terrorverbreiter wären auf das Dach geklettert und hätten auf einem Plakat die Parole „Kein Tierausbeuter als Agrarminister“ aufgehängt.
Als Beleg sollten Bilder dienen, die angeblich aus dem Stall von Felßners Hof stammen. Die nicht minder dubiose Organisation Peta hatte zuvor eine Meldung an das Veterinäramt geschickt, das daraufhin eine Kontrolle auf dem Hof Felßners absolvierte. Dabei seien „geringgradige Mängel bei der tierärztlichen Versorgung einzelner Tiere“ und der Entmistung des Stalls vermerkt worden. Bei diesen Tieren hat es sich nach Auskunft Felßners um zugekaufte Tiere gehandelt, die in einem „nicht guten Zustand“ auf den Hof kamen und unter Begutachtung des Hoftierarztes aufgepäppelt werden sollten.
Das ist ein Laufstall mit Strohabdeckung. Felßner praktiziert also die Haltung, die gewünscht ist. Dabei allerdings hinterlassen die Rinder schonmal Kothaufen; es bleibt auch mal etwas an den Beinen hängen. Statt dem Landwirt bei der schweren Arbeit im Stall zu helfen, verdienen die Peta-Leute ihre reichhaltigen Spendengelder durch Überfälle und gewaltsames Eindringen in Ställe.
Der Bayerische Bauernverband forderte in einem Brief an Bayerns Innenminister Herrmann gefordert, die Organisation „Animal Rebellion“ zu verbieten, so das Bayerische landwirtschaftliche Wochenblatt. „Die Existenz dieser Organisation beruht nur auf Straftaten“, nennt BBV-Tierhaltungspräsident Jäger als Grund. Damit habe sie keine Existenzberechtigung in einem demokratischen Rechtsstaat.
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