Baden-Württemberg: Jeder dritte Arbeitsplatz in der Automobilindustrie droht bis 2040 wegzufallen

vor etwa 1 Monat

Baden-Württemberg: Jeder dritte Arbeitsplatz in der Automobilindustrie droht bis 2040 wegzufallen
Bildquelle: Apollo News

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat auf Grundlage einer Kleinen Anfrage der AfD umfassend zur Lage der Automobil- und Zulieferindustrie Stellung genommen. Die Antwort, die Apollo News vorab vorliegt, zeichnet ein düsteres Bild. Schon die jüngsten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sind besorgniserregend. In den kommenden Jahren dürfte sich die Lage für die Automobilindustrie in Baden-Württemberg den Aussagen der Landesregierung zufolge noch deutlich verschärfen.

Bereits die aktuellen Beschäftigtenzahlen zeigen einen klaren Abwärtstrend: Laut Statistischem Bundesamt, auf das sich die Landesregierung bezieht, sank die Zahl der Beschäftigten im sogenannten Clusterkern von 219.687 im Jahr 2023 auf 201.200 im Februar 2026. Damit sind insgesamt rund 18.000 Personen weniger in der Automobilbranche beschäftigt.

Parallel dazu hätten zahlreiche große Unternehmen seit 2023 Stellenabbauprogramme gestartet oder angekündigt, darunter Bosch, Mercedes-Benz, ZF und Porsche. Eine genaue Quantifizierung sei jedoch schwierig, da viele Maßnahmen langfristig angelegt und nicht standortscharf ausgewiesen seien.

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