Schulze will „mit solchen Methoden einen Neuanfang verhindern“: Sepp Müller wehrt sich gegen Diffamierung

vor etwa 2 Stunden

Schulze will „mit solchen Methoden einen Neuanfang verhindern“: Sepp Müller wehrt sich gegen Diffamierung
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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU und Kandidat für den CDU-Landesvorsitz in Sachsen-Anhalt, Sepp Müller, sieht sich selbst einer Kampagne „persönlicher Diffamierung und gezielter Indiskretionen“ ausgesetzt. Im Bundesvorstand und gegenüber der Presse hätten sich führende Vertreter des Landesverbandes – unter ihnen Ministerpräsident Sven Schulze – über angebliche Fahrtkostenerstattungen ausgelassen.

Am Montag war die Diskussion in den Bundesgremien der CDU zeitweise zu einem Tribunal über Müller geworden. Der hatte noch vor dem Wahlsonntag auf den bestehenden Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU zur Partei Die Linke hingewiesen – und wollte im Zweifel lieber Ulrich Siegmund die Regierungsführung überlassen, als mit den SED-Nachfolgern zusammenzuarbeiten. Auch öffentlich kritisierte Merz den Aufständischen.

Wie jetzt herauskommt, soll sich die Kritik an Müller auch auf einen möglichen Erstattungsantrag für Reisekosten bezogen haben. So habe der Bundestagsabgeordnete explizit darum gebeten, zu einer Wahlparty als Fraktionsvize eingeladen zu werden, um die Kosten abrechnen zu können. Dieser Vorgang wurde nun an die Presse durchgestochen, zuerst berichtete die Bild.

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