Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine zieht die Reißleine im kriselnden deutschen Automobilsektor. Das Werk im rheinland-pfälzischen Birkenfeld wird geschlossen. Der Standort spezialisiert sich auf die Fertigung von Stahl- und Aluminiumteilen für die Automobilindustrie.
Die Entscheidung betrifft rund 220 Mitarbeiter und ist Teil einer umfassenden Restrukturierung des Konzerns in Deutschland. Der Konzern spricht von einer notwendigen Konzentration auf „ausgewählte Kerntechnologien“.
Die Schließung des Werks in Birkenfeld kommt nicht überraschend. Seit Jahren schreibt der Standort rote Zahlen, zuletzt bei einem Umsatz von etwa 50 Millionen Euro. Die anhaltende Schwäche des deutschen Automobilsektors zwang Voestalpine bereits zu einer Gewinnwarnung für das Geschäftsjahr 2024/25.
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