Die angeschlagene europäische Autoindustrie bekommt Unterstützung aus der Politik. Laut der Deutschen Presseagentur (dpa) darf sie sich mehr Zeit damit lassen, bestimmte EU-Umweltauflagen zu erfüllen.
Angesichts drohender CO2-Strafen bekommen Europas Autobauer mehr Luft, um EU-Klimavorgaben einzuhalten. Das Europaparlament in Straßburg stimmte für eine entsprechende Lockerung. Formell müssen die EU-Staaten die Entscheidung noch billigen, sie hatten sich am Mittwoch aber bereits für eine Verschiebung ausgesprochen. Damit folgen die beiden Institutionen einem Vorschlag der EU-Kommission, wonach Grenzwerte nicht mehr jährlich eingehalten werden müssen, sondern die Unternehmen drei Jahre Zeit bekommen.
Wenn VW, Mercedes, BMW oder andere Unternehmen die Vorgaben in diesem Jahr überschreiten, werden sie nicht automatisch zur Kasse gebeten. Sie können Strafen ganz vermeiden, wenn sie in den beiden Folgejahren die EU-Regeln übererfüllen.
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