Deutschland ist ein inklusives Land. Du kannst über Jahre dein Studium als Lebenslüge aufrechterhalten haben und bei einer sterbenden Zeitung gestrandet sein. Aber dort darfst du dann unter festlichem Getöse verkünden, dass du X verlässt. Das ehemalige Twitter sei dir zu rechts, Hass und Hetze breiteten sich dort aus und es stünde unter der Kontrolle eines faschistischen Oligarchen. So viele große Köpfe des Landes tun das, da wollte unser Hauptstadtkorrespondent auch dabei sein.
Nur will er Twitter alias X nicht verlassen. Dort findet er Nachrichten, die in ARD und ZDF nicht vorkommen, weil sie nicht in deren grün-linkes „Narrativ“ passen und nur den Rechten nutzen würden. Es widersprechen Bürger zeitungsnahen Parteien und parteinahen Zeitungen – und dann passiert das alles noch in Echtzeit und im weltweiten Austausch. Auf X will Mario Thurnes also bleiben.
Was sollte unser Hauptstadtkorrespondent also verlassen? Die Mitgliedschaft unter den Gebührenzahlern? Liebend gerne. Aber da lassen ARD und ZDF Sondereinsatzkommandos schicken und es droht Beugungshaft. Verdi? Den müden Laden hat unser Hauptstadtkorrespondent schon hinter sich, aus den Grünen ist er gleich zweimal ausgetreten. Bliebe noch sein Fitnessstudio. Aber da ist er gerade erst Mitglied geworden und außerdem haben die wirklich ein tolles Schwimmbecken.
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