„Rechte“ Täter müssen es sein: Wie Statistiken die Realität verbiegen

vor etwa 1 Jahr

„Rechte“ Täter müssen es sein: Wie Statistiken die Realität verbiegen
Bildquelle: Tichys Einblick

Der „Flächenbrand rechter Gewalt“, der nun von vielen Medien und interessierten Kreisen inszeniert wird, hat sich so nicht zugetragen. Die Opferberatungsstellen, deren Vorsitzende davon gesprochen hat, sind nach eigenen Angaben allein auf einen Phänomenbereich fixiert, den sie als irgendwie „rechts“ (rassistisch, antisemitisch, „queerfeindlich“) definiert haben. Es ist nicht schwer, da zu falschen Schlüssen zu kommen, wenn man auf einem Auge ganz blind ist – dem „linken“ und natürlich auch, was „ausländische“ und religiöse Ideologien betrifft.

Laut dem Berliner Verfassungsschutzbericht ist der „ausländisch motivierte“ Extremismus vor allem israelfeindlich und antisemitisch, etwa die linksradikale und unscharf dschihadistische „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (PFLP), die türkische Millî Görüş oder die wiederum anti-israelische BDS-Bewegung („Boycott, Divestment and Sanctions“).

Die Subsumierung von Antisemitismus und Rassismus, auch von Homophobie unter den Phänomenbereich „rechts“ ist dabei auch schon Teil des Problems. Denn diese Phänomene existieren auch unabhängig von „rechten“ oder besser rechtsradikalen oder rechtsextremen Einstellungen. Mit „rechts“ bezeichnete man früher einmal das konservative und auch liberale Lager. Heute dient es manchen offenbar als Austauschbegriff für „vorurteilsmotiviert“.

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