Große Sorge bei der Belegschaft von Audi: In einem vierseitigen Flugblatt informiert der Betriebsrat von Audi und die IG Metall die Beschäftigten über harte Einschnitte, die der Vorstand plane, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Das Flugblatt trägt den Titel „Liste des Grauens“. Laut IG Metall will der Audi-Vorstand das Tarifentgelt absenken. Außerdem sollen Zulagen, etwa für die Nachtschichten, gestrichen werden. Ganze Bereiche sollen möglicherweise ausgelagert werden, als Beispiele werden die technische Entwicklung, der Vertrieb oder die Logistik genannt. Auch das mobile Arbeiten will der Vorstand nach Angaben der Arbeitnehmervertreter zukünftig stark einschränken.
Das Flugblatt informierte Audi-Mitarbeiter an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm. Die „brachialen Sparmaßnahmen“, wie der Audi-Gesamtbetriebsrat Jörg Schlagbauer die Pläne nennt, kündigen einen Konflikt zwischen Arbeitnehmern und dem Vorstand an. „Die Vorschläge sind ein Frontalangriff auf die Beschäftigten und die bestehenden Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen“, sagt Schlagbauer.
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