CLAIM, die mit Steuergeld finanzierte „Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit“, nutzte bei der Vorstellung ihres jährlichen Berichts die Bundespressekonferenz, um ein düsteres Bild zu zeichnen. „Anti-muslimischer Rassismus ist kein Nischenthema“, er komme „aus der Mitte der Gesellschaft“, beklagte die Geschäftsführerin der Organisation.
„Muslimische Menschen kommen in der öffentlichen Debatte oft als Täter vor, als Integrationsproblem, als Sicherheitsrisiko, nicht als Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit beschimpft werden, nicht als Kinder, die in der Schule ausgegrenzt werden.“ Man tue diese Arbeit nicht, weil sie leicht wäre, sondern „weil die Demokratie es verlangt“.
Die klare Botschaft: Antimuslimischer Rassismus ist eine alltägliche Bedrohung für Muslime in Deutschland. Sie müssen sich um ihre Sicherheit sorgen, können noch nicht einmal unbesorgt zur Arbeit gehen oder ihre Kinder in die Schule schicken. Belegt werden soll diese Opfererzählung mit Zahlen.
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