Ideologisches Gift verschmilzt mit Wählerapathie

vor 4 Monaten

Ideologisches Gift verschmilzt mit Wählerapathie
Bildquelle: Tichys Einblick

Auch mit einigem zeitlichen Abstand und aus größerer Distanz betrachtet ergibt das Wahlergebnis in Baden-Württemberg keinen Sinn. Dass ausgerechnet die beiden zu einer Art politischem Zwillingsplaneten verschmolzenen ökosozialistischen Parteien – Bündnis 90/Die Grünen und die CDU – beinahe zwei Drittel der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnten, macht angesichts der wirtschaftlichen Lage im Land fassungslos. Es wirft eine grundlegende Frage auf: Können oder wollen die Deutschen den wirtschaftlichen Niedergang nicht mehr mit den politisch Verantwortlichen in einen sinnvollen Zusammenhang bringen?

Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart befindet sich dabei markanterweise im Epizentrum dieses Niedergangs. Die Stadt ist gewissermaßen eine Blaupause für jene Zukunft, die Anhänger der grünen Transformation propagieren.

Dabei ist es einerlei, ob es sich um grüne Ideologen und Hardliner vom Schlage eines Jürgen Trittin handelt, die den kultivierten deutschen Schuldkomplex gezielt für ihre politischen Degrowth-Fantasien nutzen, oder ob es CDU-Politiker der Merkel-Merz-Linie sind, die dem Volk medienwirksam eine Placebo-Reformpolitik vorgaukeln. Beide Strategien verweisen letztlich auf dasselbe Ziel: Die traditionelle deutsche Industrie soll durch eine von der Politik kontrollierte Kommandowirtschaft ersetzt werden.

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