„Andere reden von Abschiebungen, wir bürgern ein“ – so stellt ein SPD-Politiker aus Berlin-Neukölln, Joachim Rahmann, die neue „Einbürgerungskampagne“ seiner Partei in einem Video auf Instagram vor. Man habe parteiintern einen „Workshop zur Einbürgerung“ abgehalten, klopft sich Parteikollege Hakan Demir in dem Video auf die Schulter.
„Millionen Menschen in Deutschland können nicht ihren Bürgermeister oder ihre Bürgermeisterin wählen oder ihren eigenen Abgeordneten“, erklärt Demir. Der Grund dafür sei, dass die Menschen „das nicht dürfen, weil sie den deutschen Pass nicht haben“. Das wolle man „natürlich ändern“. Denn „Millionen Menschen“ hätten Anspruch auf den Pass, weil sie hier arbeiten und Deutsch sprechen.
„Berlin ist eine weltoffene Stadt“, deshalb gehöre es dazu, dass sich die Menschen einbürgern lassen können, erklärt Rahmann. Bei dem parteiinternen Workshop wolle man sich „gemeinsam in die Lage (…) versetzen, Menschen auf dem Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft zu unterstützen“, heißt es in der Videobeschreibung. Darin dankt Demir abschließend den Teilnehmern des Workshops. „Genau darum geht es: Hürden abbauen und Teilhabe ermöglichen“, lobt der SPD-Abgeordnete.
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