Amerikas Islamismusproblem

vor 4 Monaten

Amerikas Islamismusproblem
Bildquelle: Apollo News

Es sind bereits vier islamistische Anschläge, die die USA allein in diesem März erschüttert haben – am 12. März waren es gar zwei an einem Tag: In Michigan rammte ein Angreifer seinen Truck in eine Synagoge und eine jüdische Schule und eröffnete das Feuer. In Virginia betrat ein IS-Anhänger die Old Dominion University, rief „Allahu Akbar“, tötete dort einen Militärausbilder und verletzte zwei weitere. Beide Male handelte es sich um muslimische Einwanderer, die nicht in den USA geboren waren.

Islamistischer Terror ist in den USA freilich kein Novum mehr – gerade seit dem 11. September 2001. Was aber zu Zeiten von 9/11 noch völlig undenkbar war, ist, dass der politische Islam, gerade in linken Hochburgen, mit offenen Armen empfangen wird. Es ist ein Schulterschluss von politischem Islam und radikal linkem Aktivismus, der längst bis in den Mainstream vordringt. Heute, bald 15 Jahre nach 9/11, sieht man so folgende Szenen im New Yorker Rathaus: islamische Gebete auf dem Teppich des Büros des Bürgermeisters, Zohran Mamdani, selbst Moslem, und islamische Gäste, die den „IS-Finger“ machen.

Mamdani ist wohl das Gesicht dieses Phänomens: Er bedient und repräsentiert den radikalen Islam ebenso wie radikale Linke, Sozialisten und selbsternannte Anti-Imperialisten. Alle vereint im Hass auf ein Amerika, das rassistisch, unterdrückerisch und ungerecht sei – und natürlich allen voran auf Israel, das Hassobjekt Nr. 1 dieser Gruppen. Antisemitismus verschiedenster Ausprägungen spielt dabei auch hinein, denn für diese neulinke und islamanschlussfähige Koalition steht der jüdische Staat für alles, was sie bereits in den USA hassen: vermeintlich gegründet auf „Siedlerkolonialismus“, aufbauend auf „Rassismus“ und ein Vorposten des Westens, der im Nahen Osten nur zur Unterdrückung von Muslimen da wäre.

Selbst für schlimmste antisemitische Gewaltverbrechen ist dann auf einmal Verständnis da – wenn man sie eben nur als Nebeneffekt des Nahost-Konflikts framet. Ganz nach dem Motto: Egal, wer hier Juden ermorden will, am Ende hat Israel ihn dazu getrieben. In vollem Einsatz sah man genau das bei der islamistischen Attacke auf die Synagoge „Temple Israel“ in Michigan.

Der Täter Ayman Mohamed Ghazali kommt ursprünglich aus dem Libanon und lebte zuletzt in Dearborn Heights, einer der wenigen mehrheitlich islamischen Kleinstädte in den USA. „Anfang dieses Monats verlor er mehrere Mitglieder seiner eigenen Familie, darunter seine Nichte und seinen Neffen, bei einem israelischen Angriff auf ihr Haus im Libanon“, erklärte Dearborn Heights‘ Bürgermeister Mo Baydoun. Was er verschweigt: Jene Familie im Libanon war offenbar bei der Terrormiliz Hisbollah aktiv.

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